Übt Euch in Wertschätzung!

Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, der weiß, dass ich hin und wieder über die Verrohung der Gesellschaft klage. Heute muss ich es schon wieder tun.

Habt ihr schon mal vom Gefälligkeitskonto gehört? Diesen Begriff habe ich zum ersten Mal in einem Roman von Paulo Coelho gelesen. Wenn man etwas für einen anderen Menschen tut, dann hat man auf das Gefälligkeitskonto desjenigen eingezahlt und kann bei Bedarf wiederum sein Gegenüber um etwas bitten. Oder wie es mein Ethiklehrer mal etwas salopp formuliert hat: „Die einzigen Menschen, die so blöd sind, etwas ohne Gegenleistung tun, sind die eigenen Eltern“.

Und wenn ich mir unsere Gesellschaft so anschaue, dann sind es nicht mal die. Nichts wird mehr für jemand anderen gemacht, ohne eine angemessene Entschädigung zu erwarten. Hilfeleistungen oder Gefälligkeiten werden oft aus purem Eigennutz angeboten.

Besonders aufgefallen ist mir das derzeit bei den Herren der Schöpfung, die gern den Gentleman spielen, um in den Genuss von körperlichen Vergnügungen zu kommen. Wenn ich einem Mann begegne und diesen sexuell anziehend finde, kann ich diesem genauso zuhören und Interesse an seiner Person haben, wie es bei Freunden der Fall ist. Nie käme mir in den Sinn, über einen Menschen, mit dem ich das Bett teile, herzuziehen, mit den Augen zu Rollen oder genervt zu sein, wenn ich vielleicht an einem Abend nicht meine Befriedigung finde. Andersherum kann man da nur selten eine entsprechende Wertschätzung erhoffen. Vorbei sind wohl die Zeiten, wo einer Frau einfach die Tür aufgehalten wurde, nur weil sie es ist und weil „es sich so gehört“…

Warum kann man einem anderen Menschen denn nicht einmal eine Freude machen nur weil er es ist? Warum können sich die Menschen nicht mehr auf Augenhöhe begegnen und warum ist sich jeder selbst der nächste?

Als mich eine ältere Dame nach dem Weg zu einem Cafe fragte, habe ich sie einfach bis dort hin begleitet. Als unser Diskussionskreis beendet wurde, bin ich wortlos nach vorn gegangen und habe dem Leiter des Kreises wortlos dabei geholfen, seine Materialien einzupacken. Als ich mir heute ein Stück Käse geholt habe, habe ich meiner Kollegin auch ein Stück mitgebracht. Das habe ich getan, weil es mir die Menschen wert waren. In keinster Weise erwarte ich, dass sich nur einer davon bei mir revanchiert.

Begegnet Euch bitte mit mehr Respekt und mehr Wertschätzung. Das Leben könnte so einfach und so viel angenehmer sein, wenn man einfach ein bisschen aufeinander Acht gibt und sich respektiert!

Eure Kietzemaze

Wie Du Dein Leben in die Hand nimmst

Du bist voller Elan und möchtest dich persönlich weiter entwickeln, weißt aber nicht so recht, wo Du anfangen sollst? Heute gebe ich Dir ein paar Tipps, wie Du am besten Dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst!

  • Kenne Deine Ziele

Ohne ein bisschen Ortskenntnis oder einer Wegbeschreibung kommst Du in einer fremden Stadt nie ans Ziel. Das gleiche gilt für Dein Leben, deshalb ist es wichtig, dass Du weißt, wohin Du eigentlich gehen möchtest. Werde Dir klar darüber, wo Du Dich selbst sehen möchtest und was Du erreicht haben willst. Wie Du das heraus findest? Denk über Deinen Tod nach! Das ist heftig, aber so findest Du am besten heraus, wer Du sein willst und bringst genügend Emotionalität mit, um am Ball zu bleiben!

  • Gehe kleine Schritte

Wichtig ist, dass Du Deine oben gesteckten Ziele nicht aus den Augen verlierst. Arbeite Dich Schritt für Schritt vorwärts und mache Dir bewusst, dass tiefgreifende Veränderungen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Setze Dir vielleicht kleine Meilensteine oder Deadlines für Teilziele und klettere jeden einzelnen Stein nach oben bis Du auf dem Gipfel des Berges stehst.

  • Entdecke Deine Normen und Werte

Du kannst ganz leicht von Deinem Weg abkommen, wenn Du nicht genau weißt, wofür Du eigentlich einstehst. Wenn du konkrete Wertvorstellungen hast, hast Du Dir einen eigenen roten Faden geschaffen, an dem Du Dich entlang hangeln kannst. Die Philosophie Deines Arbeitgebers stimmt nicht mit Deiner überein? Dann suche Dir einen neuen Job! Du kannst Massentierhaltung nicht gut heißen? Dann kaufe kein billiges Fleisch aus dem Discounter! Dein bester Kumpel hat Dein Vertrauen missbraucht, indem er sehr vertrauliche Dinge an andere weiter gegeben hat? Zieh Konsequenzen! Sei die Veränderung, die Du in der Welt sehen möchtest. Deine Moral und Dein Gewissen sollten der einzige Maßstab sein, der für Dein Leben Gültigkeit hat.

  • Raus aus der Opferrolle

Der Mensch neigt schnell dazu, die Verantwortung für bestimmte Entwicklungen in seinem Leben an andere abzugeben. In Ausreden ist er selten verlegen. Deine Eltern sind schuld, dass Du nicht mit Geld umgehen kannst. Hätte Deine Ex Dich nicht betrogen, könntest Du viel leichter eine Beziehung zu jemandem aufbauen. Hättest Du Dich in der Schule mit den richtigen Leuten umgeben, wäre Dein Abschluss wesentlich besser geworden. Schluss damit! Es ist Dein Leben und heute ist der Tag, an dem Du es selbst in die Hand nimmst. Du ganz allein bist dafür verantwortlich, wo die Reise hingeht. Hör auf Entschuldigen zu suchen und Dich als Opfer der Umstände zu sehen. Packe das Leben beim Schopf – ab heute bist Du ein Macher!

Ich wünsche Dir viel Glück beim Start Deiner eigenen Lebensreise!

Deine Kietzemaze

 

 

Die 5 häufigsten Fehler der Männer beim Dating

Ich bin momentan wieder Single und gerade im Online-Dating geübter, als ich es eigentlich sein will. Dabei fallen mir immer wieder die gleichen Dinge auf, mit denen sich die Herren der Schöpfung leider gern selbst ins Aus schießen.

Die 5 häufigsten Fehler aus meiner Sicht habe ich Euch hier kurz zusammen gefasst, damit es mit dem Dating beim nächsten Mal hoffentlich besser klappt!

  1. Er macht sich komplett abhängig

Er scheint schon beim Schreiben unheimlich viel Hoffnung in das erste Date zu setzen, himmelt Dich bei der ersten Begegnung regelrecht an und klopft Dich nur auf Deine Beziehungsqualitäten ab? Solche Männer mögen zwar ganz süß sein, weil sie es tatsächlich ernst meinen – dabei bleibt es allerdings auch. So eine Haltung verbietet jegliches lockere Kennenlernen und führt in eine Zwangslage: Hop oder Top. Entscheidet man sich gegen ihn, hat man schon das Gefühl, jemanden das Herz zu brechen. Liebe Männer: Es hat keiner etwas gegen Schmetterlinge im Bauch und Sympathie, aber gebt uns doch bitte erstmal die Gelegenheit Euch besser kennen zu lernen.

2. Er hat kein Selbstbewusstsein.

Einige versauen es schon mit der ersten Nachricht.

„So eine hübsche Frau wie du bekommt bestimmt ganz viele Mails und ich habe mich erst nicht getraut dich anzuschreiben, aber mir jetzt doch ein Herz gefasst. Ich bin Max, 25 Jahre alt und und ich hoffe, du bist nicht so oberflächlich wie die anderen und antwortest mir…“

Eine Frau möchte einen Mann kennen lernen, der weiß, wo er im Leben steht, der seine Stärken und Schwächen kennt und ein bisschen Selbstbewusstsein zeigt. Eine Chatanfrage dieser Art erzeugt Mitleid. Jenem Max antwortet man natürlich nicht, weil man das Gefühl hat, ihm mit einem falschen Wort zutiefst zu verletzen. Dieser Schlag Mensch bemitleidet sich auch nur allzu gern selbst und hofft, dass eine Frau das eigene Leben um 180 Grad wenden kann. Leider möchte nur keine Frau für das persönliche Lebensglück eines anderen verantwortlich gemacht werden. Tretet bitte etwas selbstsicherer auf und weniger bittstellerisch!

3. Er weiß nicht, wo er im Leben steht. 

Keine Ziele im Leben und keine eigene Meinung. Mit dem Job irgendwie unzufrieden, aber zu wenig Elan, etwas daran zu ändern. Mami wäscht noch die Wäsche, das war schließlich immer schon so und die Freunde sind seit 10 Jahren die gleichen und eben „da“.

Laaaaaaangweilig – und zwar für jede Frau, die ihr Leben zum Großteil selbst in die Hand nimmt. Frauen mögen Männer, zu denen man in gewisser Weise aufschauen kann. Männer, die ihre eigene Mission im Leben haben und dadurch Dinge erleben, die interessant machen und eine Bereicherung sind. Ja, Frauen mögen Männer, die auf eigenen Beinen stehen und nicht nur vor sich hin vegetieren. Würdest Du Dich selbst daten?

4. Er tut alles, um ihr zu imponieren.

Natürlich will man beim ersten Date einen guten Eindruck hinterlassen, aber einige Männer setzen dabei regelrecht eine Fassade auf. Er lädt sie zum Essen ein, stimmt ihr in allem zu, was sie sagt, trägt seine besten Klamotten, fährt ein schickes Auto, will sie sogar nach Hause fahren, hilft ihr in die Jacke und ist Romeo höchstpersönlich.

Wenn Du so nicht bist, dann lass dieses Theater! Du rennst ihr schon beim ersten Date hinterher. Sei ein bisschen lockerer und vor allem menschlicher. Entweder man passt zueinander oder eben nicht. Daran ändert eine Rose beim ersten Date auch nichts.

5. Extreme: Er ist Weichei – oder absolutes Arschloch.

Ich höre oft von Männern – gerade von den ganz lieben – dass Frauen nur auf Arschlöcher stehen. Das ist nicht wahr. Die meisten Frauen stehen weder auf den weichgespülten Typen von nebenan noch auf den arroganten Macho, der sich für den Checker vom Neckar hält. Wie bei so ziemlich allen Dingen im Leben kommt es auf die Mischung an. Ein selbstbewusster Mann, der Ziele in seinem Leben kennt und sich nicht von der erstbesten Frau abhängig macht, aber dennoch eine einfühlsame, liebevolle Seite zeigt (sofern Amors Pfeil getroffen hat) ist laut meiner Erfahrung das, was sich Frauen insgeheim wünschen.

 

Seht Ihr das ganz anders oder erkennt Ihr Euch darin wieder? Lasst es mich wissen!

 

Eure Kietzemaze

Zwischen Selbstlosigkeit und Egoismus

Oft bringen mich meine Mitmenschen dazu, mein eigenes Verhalten zu reflektieren – und das meist ganz unbewusst.So auch dieses Mal:

Meine Kollegin sprach kürzlich davon, wo in gewisser Hinsicht ihre Grenzen liegen. Nein, ich muss euch enttäuschen. Es ging dabei nicht um Sex sondern viel mehr darum, wann man eben auch mal an sich selbst denken und egoistisch sein darf.

Ich neige ja dazu, mich selber hinten anzustellen und die Last meines Umfeldes mit zu tragen. Eine Eigenschaft, die vielleicht sehr löblich erscheint, die allerdings das eigene Leben erheblich erschwert und selten den Dank findet, den sie vielleicht verdient. So meinte meine Kollegin beispielsweise, dass ich doch im Falle der Annahme eines neuen Jobangebots in den Urlaub gehen und die Kündigung per Post zustellen lassen solle. Das bringe immerhin die Genugtuung, dass die Arbeit plötzlich wertgeschätzt würde – was im Alltag sonst viel zu selten geschähe.

So etwas käme mir gar nicht in den Sinn, da es mir gegenüber der unmittelbaren Kollegen, mit denen ich mich super verstehe und die dann letztendlich die Doppelbelastung zu tragen hätten, ein wenig unfair erscheint.

Im Datingleben stellen ich ganz ähnliche Fragen. Wohingegen viele Menschen Laufpässe ohne Ende verteilen, tut mir jeder bereits in freudiger Erwartung verharrende Liebesuchende leid, dem ich einen Korb geben muss.

Das Argument: „Mach Dir doch nicht so einen Kopf! Anderen ist das auch egal“ stößt bei mir nie auf begeisterten Applaus, weil ich erstens nicht die anderen bin und weil ich mich zweitens so verhalten möchte, wie ich es vor meinem eigenen Gewissen rechtfertigen kann. Be the Change you wanna see in the World. Nur weil andere sich rücksichtslos verhalten, muss ich selbiges nicht auch tun.

Aber irgendwo muss man für sich selbst die Grenzen ziehen. Die Facetten zwischen „taktloses Arschloch“ und „naiver Gutmensch“ sind zahlreich. Und wer versucht anderen alles recht zu machen, vergisst in seiner Betrachtung einen ganz wichtigen Menschen – sich selbst.

Wie handhabt Ihr das? Wo zieht Ihr die Grenze – wann stellt Ihr Eure Bedürfnisse über die anderer? Lasst es mich wissen!

 

Eure Kietzemaze

Der Traum von einer besseren Welt

Es gibt noch viele unbewusste Seelen da draußen, doch die Zahl der Menschen, die erkennen, dass man in so einer Welt, wie sie heute ist, nicht mehr leben möchte, wächst.

Sehr gern folge ich dem Aufruf von Matthias Wilke einen Beitrag dazu zu schreiben, in welcher Welt ich gerne leben möchte. Lasst Euch inspirieren!

Ich wünsche mir Friedendove-41260_640

Das Leid der Menschen auf der Erde wächst täglich. Die NATO-Einsätze im nahen Osten haben bereits 4 Millionen Todesopfer verursacht. Immer wieder sieht man Videos der IS, wie sie Menschen köpfen oder Frauen verkaufen. Die Zahl der Selbstmordattentäter und Amokläufer steigt und momentan befinden wir uns wieder in einer ähnlich kritischen Situation wie im Kalten Krieg. Ich möchte das nicht. Ich möchte diese Bilder nicht mehr sehen, ich möchte nicht, dass so viel Blut vergossen wird – für noch mehr Gewalt und Hass. Wer Wind sät wird Sturm ernten. Ich wünsche mir ein friedliches Miteinander, ohne Säbelrasseln und Atombombentests. Ich wünsche mir ein Teilen der Rohstoffe zum Wohle aller und keine ausbeuterische Geopolitik. Ich wünsche mir eine Welt, in der die Menschen zusammen rücken und ihre Kulturen als Bereicherung empfunden werden.

Ich wünsche mir ein faires Geldsystem

Zum Finanzsystem habe ich bereits zwei Beiträge verfasst. Das jetzige beruht auf Zins- und Zinseszins und darauf, dass der Reichtum der einen immer die Schulden der anderen sind. Ich wünsche mir ein Geldsystem, was dem Wohl aller dient und seiner Funktion als Zwischentauschmittel wieder gerecht wird. Ohne Ausbeutung anderer, ohne Profitgier einzelner und ohne wirtschaftlichen Wachstumszwang. Und vor allem ohne die Macht, Existenzen auszulöschen.

Ich wünsche mir einen artgerechten Umgang mit Tieren

Ich möchte nicht den Veganismus propagieren, auch wenn dieser wohl der tierfreundlichste ist. Es würde mich schon freuen, wenn jedes Tier sich auf der Wiese herum wälzen und den blauen Himmel sehen darf und genug Platz hat, um mit seinen Artgenossen herum zu spielen und zu toben. Ich möchte glückliche Tiere sehen, deren Leben und Wesen wertgeschätzt wird. Sie sind so unschuldig und sanftmütig.

Ich wünsche mir die Wertschätzung der Natur

Unser Planet ist so umheimlich schön, reichhaltig und vielfältig. Wir schätzen nicht mehr den Duft von Regen an heißen Sommertagen. Wir buchen Urlaube in die Berge oder zum Strand, weil wir die Natur in den Städten und Ballungsgebieten meist vollkommen verdrängt haben. Wir roden die Wälder und zerstören Lebensräume und damit wunderbare Tierarten – und beißen damit in die Hand, die uns füttert. Ich wünsche mir einen sorgsameren Umgang mit der Natur und die Wertschätzung aller Dinge, die sie hervor bringt.

Ich  wünsche mit Lebensmittel statt Nahrungsmittel.

Unsere Lebensmittel sind zu bloßen Nahrungsmitteln geworden – verseucht von Pestiziden, Glyphosat oder manipuliert durch Gentechnik. Ich möchte Äpfel, die nach Äpfel schmecken. Möhren, die nicht genormt und krumm gewachsen sind. Wasser, das jedem gehört und nicht nur Nestle´. Ich wünsche mir eine nachhaltigere Landwirtschaft und sofortigen Boykott von Monsanto. Ich will kein Aspartam mehr im Essen haben oder Aluminium oder Glutamat. Denn ich will alt werden.

Ich wünsche mir eine ganzheitliche Medizin

Ich möchte, dass sich Ärzte und Pharmakologen wieder besinnen und Menschen wirklich heilen statt sie mit Medikamenten zu füttern, die die nächste Krankheit als Nebenwirkung schüren. Und ich wünsche jedem Menschen die Möglichkeit und das Recht auf eine medizinische Grundversorgung.

Ich wünsche mir Leben

Gefangen im Leistungsdruck wird gebüffelt und gearbeitet und das meist ohne Spaß, weil die Existent an das Geld, was wir für unsere Leistungen erhalten, geknüpft ist. Das Leben bleibt auf der Strecke. Die Menschen sollen die Möglichkeit haben,sich freier im Arbeitsumfeld zu bewegen und das zu tun, was ihnen am besten liegt. Es soll kein Kind arbeiten müssen, um die Familie irgendwie durchzubringen. Es soll herum tollen und Kind sein dürfen. Es sollen keine Näherinnen in Bangladesh viel zu lange und unter schlimmsten Arbeitsbedingungen mehr nähen müssen. Wenn wir unseren Fokus wieder auf das lenken, was die Menschheit wirklich braucht, müsste die Menschheit wesentlich weniger arbeiten und man hätte viel mehr Zeit für sich selbst, die Familie und die Gemeinschaft.

paper-1100254_640Ich wünsche mir Liebe

Liebe ist das schönste Gefühl, was wir zu empfinden imstande sind. Sei es die Liebe zum Partner, zu seinen eigenen Kindern, zu seinem Job, seinem Haustier, seinem Hobby oder die Natur. Liebe bereichert unser Leben und wo Liebe ist, hat Hass keinen Platz mehr. Und diese Liebe soll frei sein, ungezwungen und vor allen Dingen echt. Mit dieser Liebe im Herzen, erfüllen sich die oben genannten Punkte fast wie von allein.

Trau Dich zu träumen! Wie würde die Welt aussehen, in der Du gerne leben würdest? Schreib es mir in die Kommentare!

Deine Kietzemaze

 

Bildquellen: 

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Die Kunst zu Lieben ohne zu wollen

Vielleicht warst Du gerade ein wenig verwirrt, als Du die Überschrift gelesen hast. Was meine ich denn bitte damit? Lass es mich kurz erklären:

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Wer gemeinhin in jemanden verliebt ist, der arbeitet natürlich auch darauf hin, aus dieser anfänglichen Verliebtheit eine feste Bindung zu machen – in Form einer Beziehung oder sogar einer Ehe. Zu stark ist der Gedanke „Würde er /sie doch jetzt nur zu mir gehören!“ Wie viele Freundschaften sind schon auseinander gegangen, weil sich zwei in einen Menschen gleichzeitig verliebt haben und am Ende einer als Verlierer den Platz räumen musste? Wie oft schlagen sich Jungs um ein Mädchen? Und wie oft lehnen sich die Leute in einer Beziehung zurück und wähnen sich des Partners zu sicher?

Wahre Liebe hat nichts mit Bindung zu tun. Das Traurige ist, dass die meisten lediglich versuchen, irgendein Loch zu stopfen – meistens das der Einsamkeit. Liebe lässt sich nicht krampfhaft einfangen und erst recht nicht festhalten. Liebe ist da. Liebe ist das warme Gefühl im Herzen, welches man verspürt, wenn man die Fehler und die Menschlichkeit des anderen erkennt. Wenn man Dinge sieht, die andere nicht sehen. Wenn man eine tiefe Bewunderung  für die Taten oder die Einstellungen des anderen empfindet.

Man kann einen Menschen auch dann lieben, wenn man sich völlig im Klaren darüber ist, dass eine Beziehung niemals funktionieren würde. Liebe richtet sich weder nach der Vernunft, noch nach gesellschaftlichen Konventionen und auch nicht nach Treueschwüren. Man erlebt sie – und sollte sie mit seinem ganzen Herzen auskosten.

Meiner Erfahrung nach ist Liebe sogar gerade dann am schönsten, wenn man sich keine verbindende Verpflichtung auferlegt hat. Denn dann ist sie frei und dann ist man sich jeden einzelnen Moment bewusst, den man mit einem geliebten Menschen verbringt und kostet diesen mit allen Sinnen aus. Die Kunst besteht darin, das Gefühl zuzulassen ohne einen Gedanken des Besitzergreifens zu nähren. Das erfordert Mut, weil man sich natürlich verletzlich macht. Doch das, was man zurück bekommt, ist unbezahlbar.

Gibt es jemanden unter euch, der nachempfinden kann, was ich meine? Siehst Du das Ganze vielleicht komplett anders? Scheu Dich nicht davor zu kommentieren!

 

Deine Kietzemaze

 

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